/rohstoff/uploads/andreas01/fronts/agenda.jpg

Menu:

Home

Der Ressourcenverbrauch der Industrienationen übersteigt ein nachhaltiges Mass um ein Vielfaches und zeigt eine weiter steigende Tendenz. Unser stetig wachsender Ressourcenhunger wird heute hauptsächlich durch den Abbau primärer Rohstoffe gestillt, verbunden mit einschneidenden Eingriffen in Landschaften und der Störung empfindlicher Ökosysteme. Hier bietet die Verwendung von Sekundärrohstoffen ein grosses, bei Weitem nicht ausgeschöpftes Potential zur Lösung dieser Probleme. Werden die in unseren Abfällen enthaltenen Ressourcen vermehrt zurückgewonnen, kann der Verbrauch an Primärrohstoffen reduziert und die Umwelt geschont werden.

Von der viel zitierten "Zero Waste"-Gesellschaft sind wir heute weit entfernt und das sogenannte "Urban Mining" steckt in der Schweiz noch in den Anfängen. Für dessen Weiterentwicklung und erfolgreiche Implementierung besteht in den nächsten Jahrzehnten grosser Forschungs- und Handlungsbedarf. Die Auswirkungen einer vernachlässigten Abfallpolitik lassen sich zudem nur langfristig und schleichend erkennen. Gezielter Wissensaufbau und -Transfer ist somit nötig, um Grundlagen zur Beurteilung und Optimierung vorhandener und zukünftiger Abfallmanagementsysteme zu erarbeiten.

Seit den 90er Jahren bearbeitet die Fachstelle für Sekundärrohstoffe erfolgreich lösungsorientierte Projekte in enger Zusammenarbeit mit Behörden und Industrie. Ausgewählte Fragestellungen werden vorwiegend in Projektform in Absprache mit den Behörden (AWA/BAFU) und im Austausch mit internationalen Forschungspartnern angegangen.